Adresse
Bratislava, SK
Bauherr
Danubia Invest a.s.
Bratislava, SK
Identität und Integration
Die Verbindung von Wasser und Land an den Ufern der Donau ist das zentrale Thema für die städtebauliche Positionierung des Danubia Parks. Ziel der Planung ist es, die neuen Gebäudemit hoher Kompaktheit und geringem Landverbrauch in das natürliche Ambiente einzubinden. Auf diese Weise kann die Freizeit-Anlage als selbständige Siedlung wahrgenommen werden. Zuständig für die Erschließung des gesamten Areals ist eine Hauptstraße: Sie führt vom nahen Cunovo bei Bratislava in das Quartier und mündet in einem breit angelegten Hauptplatz, der sich zur Marina hin öffnet. Das gesamte Hafenbecken wird von dichten Baukörpern begleitet, sodass die Anlage eine stark plastische und auch urbane Charakteristik erhält. Parkplätze am Eingang der Anlage ermöglichen es, das Ambiente vorrangig fußläufig zu nutzen, um die Atmosphäre der Entspannung in einem wassernahen Umfeld zu fördern. Wenn man an alte Hafenstädte, wie etwa Triest denkt, weiß man, dass solch ein städtebaulicher Ansatz seit langem schonfunktioniert. Allerdings profitiert der Danubia Park vom eindeutigen Vorteil, dass für die Bedürfnisse der Benutzer von heute geplant wird. Fehlentwicklungen, wie sie die diffuse Überlagerung der Verkehrsströme darstellen, vermieden werden können. Kennzeichnend für das Areal werden nicht nur unterschiedliche Funktionen, es werden auch die unterschiedlichen städtebaulichen Maßstäbe sein, Bindeglied ist ein klug durchdachter Außenraum, der ebenso kleinstrukturierte Grünbereiche für das private Ambiente vorsieht. Gemeint sind damit jene Villen, die wie eine Perlenkette die Gewässer umspannen und voll in die Landschaft einbezogen werden. Stadt und Land, Identität und Integration sind die architektonischen Themen des Parks, dessen Hafenturm als Landmark an der Donauweithin sichtbar ist.
Planung
be Wien
Projektleitung
Michaela Rajcekova
Wettbewerb
2008
Platzierung
1. Preis
Planungsbeginn
2012
Fertigstellung
2014
