Edel-Rohbau für kreative Mieter - « Tic Tric Trac » | Zurich, Suisse

Als Edel-Rohbau präsentiert sich das Gebäudeensemble „Tic Tric Trac“ an der Zürcher Räffelstraße. Baumschlager Eberle Architekten entwarfen drei flexible Gewerbebauten mit einer Gesamtfläche von 39.500 Quadratmetern für kostenbewusste Mieter mit individuellen Ansprüchen. Dank ihrem offenen Konstruktionsraster und einer modularen Technikvorrüstung lassen sich alle Mietflächen an den konkreten Bedarf anpassen. Die vorgehängte, elegante Betonfassade strukturiert die Gebäude und betont zugleich ihren baulichen Zusammenhang.

Für eine Mieterschaft mit eigenem Gestaltungswillen ist das dreiteilige Gebäudeensemble „Tic Tric Trac“ im Zürcher Stadtteil Binz konzipiert. Der Edel-Rohbau zielt auf junge Kreativbüros und dynamische Start-Ups sowie expandierende Unternehmen mit einem Flächenbedarf ab 1000 Quadratmeter. Die Mietfläche von 27.800 Quadratmetern strahlt eine offene und dynamische Atmosphäre aus, die den namengebenden Donald Duck-Neffen gefallen würde. Baumschlager Eberle Architekten haben ein räumliches Angebot formuliert, das aktuelle Bedürfnisse nach hochflexiblen und kostengünstigen Gewerbeflächen erfüllt. Herzstück des Komplexes ist eine „Kreativmall“, die mit 700 Quadratmeter Grundfläche die drei Gebäude im 1. Obergeschoss verbindet. Der offene Bereich ist multifunktional und dient als zwanglose Begegnungsfläche für die Mieter und als Raum für Events. Im Erdgeschoss sollen Läden und gastronomische Angebote den täglichen Bedarf der Mieter und der Nachbarschaft decken.


Das äußere Erscheinungsbild ist geprägt durch eine zweiteilige, vorgehängte Betonfassade, die mit der Struktur der Innenflächen korrespondiert. Die thermische Hülle mit großflächiger Fensterverglasung wird ergänzt durch umlaufende Betonelemente, die dank ihres weiten Auskragens für eine weitreichende Beschattung sorgen und zusätzlichen äußeren Sonnenschutz überflüssig machen. „Mit einem durchgehenden statischen System mit tragenden Kernen und einem konstruktiven Stützenraster von 8,10 Metern konnten wir im Inneren den Rohbau sehr ökonomisch realisieren“, sagt Marc Fisler, Projektleiter bei Baumschlager Eberle Architekten in Vaduz. 


Bei den Innenflächen ist auf einen aufwendigen Ausbau verzichtet worden. Der Konstruktionsbeton ist bewusst sichtbar gelassen, die technische Ausrüstung der Gebäude setzt auf hohe Flexibilität. Marc Fisler: „Die Heizung ist entlang der Fassade installiert und viele im Beton eingelegte Elektrobodenkanäle sorgen für eine optimale Grundstruktur. Weitere technische Ausrüstungen wie Lüftung, Kühlung und zusätzliche Sanitäreinheiten sind am Kern vorbereitet und können bei Bedarf vom Mieter installiert werden.“ Das Ausbauraster nimmt mit 2,70 Metern Bezug auf die Konstruktion und erleichtert so den individuellen Ausbau und die Veredelung der Mietflächen.


Städtebaulich gliedern sich „Tic Tric Trac“ mühelos in den von Gewerbe geprägten Stadtteil. Die Gebäude an der Räffelstraße orientieren sich vom Volumen an den Baukörpern der Nachbarschaft, das höchste Gebäude hat zehn Stockwerke und nutzt mit 40 Metern die im Gebiet zulässige Höhe voll aus.

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