Münchener Rückversicherung
München, Deutschland

Die Ziele

Es ging ums große Ganze: um die Konzeption eines richtungsweisenden Bürokomplexes und eines Imageprojekts für das Unternehmen – nicht als Neubau, sondern als Sanierung und Weiterentwicklung. Am Stammsitz der Münchener Rückversicherung sollte aus einem massiven, mit Waschbetonplatten verkleideten Block ein modernes Gebäude werden, das sich selbstbewusst in sein Quartier einfügt. Auf der To-do-Liste für das Dienstleistungszentrum: Energetische Optimierung, natürlich belichtete Einzelbüros, Dachterrassen und Pavillons. Dabei galt es neben dem Tragwerk 50 Prozent der Gebäudemasse wiederzuverwenden und in die neue Struktur einzubinden. Ein klares Zeichen in Zeiten begrenzter Ressourcen.

Wissenswertes

Nicht die Technik dominiert den Gesamtentwurf, sondern ein hohes Maß an Ruhe, Gelassenheit und Selbstverständlichkeit.

Die Umsetzung

Es war mehr als „Bauen im Bestand": eine markante Stadtreparatur mitten in Schwabing: Der alte Gebäudekomplex wurde aufgebrochen und mit Einschnitten, Lichthöfen und Rücksprüngen neu gegliedert. Mehr noch: Die Architektur öffnet das ganze Quartier und sorgt für Durchlässigkeit und Transparenz, immer mit Ortsbezug: Die neuen Bauteile sind in den Proportionen den benachbarten Jugendstilvillen angepasst. Eine zweischalige Fassade mit grün schimmernden, geschosshohen Glasscheiben ist Blickfang und thermische Haut des Hauses.

Die Merkmale

Einen suggestiven Akzent im Inneren setzt das Entree – eine über 50 Meter lange Halle, rundum mit Stäbchenparkett ausgelegt. Sie wird multifunktional genutzt: als Haupteingang, Aula, Cafeteria oder Veranstaltungsort. Von hier aus erschließt sich das Gebäude, und das innenarchitektonische Programm setzt sich fort.


Komfortable Arbeitsatmosphäre. Von Licht bis Kunst
Die Büroatmosphäre ist hell, freundlich, angenehm und zeitgemäß. Intelligente Fassaden, neue Lichthöfe und höhere Fenster sorgen für bessere Belichtung und höhere Raumqualität; zudem helfen sie den Energieverbrauch zu senken. Weitere Gründe dafür, dass man hier gerne arbeitet? Bemerkenswerte Kunst im Gebäude und im Außenbereich – von Keith Sonnier, Peter Kogler, Aribert von Ostrowski, Felice Varini und Olafur Eliasson – sowie ein großer Innenhof mit Pflanzen und Wasser. Dieser von den Mitarbeitenden sehr gerne für Pausen genutzt.

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