Solids IJburg
Amsterdam, Niederlande

Die Ziele

Solids: der Name ist Anspruch und Programm. Es ging um nicht weniger als den Nucleus eines neuen Quartiers, um Zukunftsfähigkeit im umfassenden Sinn, um ein zeitloses Architekturkonzept: ‚Lasting 100 Years‘. Der Amsterdamer Bauherr beauftragte einen Pionierbau, der höchste Anforderungen an Dauerhaftigkeit und Flexibilität erfüllt. In IJburg, einem der großen Stadterweiterungsgebiete Amsterdams auf sieben künstlichen Inseln, geplant für 45.000 Menschen. Am Eingang des Haveneiland, der größten Insel, sollte das erste Objekt einer dichten Blockrandbebauung aus sieben „Solids"-Gebäuden entstehen.

Wissenwertes

Es geht darum, einen neuen Ansatz zu finden und Identität der Stadt neu zu denken – jenseits von modischen Trends. Es geht um ein Neujustieren von Ästhetik und Gebrauchsfähigkeit.

Die Umsetzung

Klassische Anmutung außen – innovatives Konzept innen. In seinem Erscheinungsbild knüpft das Ensemble an den traditionellen Geschäftshaustypus mit Kolonnaden, Lochfassade und repräsentativer Steinverkleidung an. Die subtil differenzierte Fassadentypologie generiert zugleich Diversität und Common Sense. Das Gebäudeinnere ist auf größtmögliche Freiheit in Nutzung und Raumaufteilung ausgelegt: Stahlbeton-Skelettbauweise, in kompakten Kernen organisierte Treppenhäuser und großzügige Raumhöhen ermöglichen eine flexible Bespielung des Raumes. 

Konsequent solide: neutrale Struktur - hochwertige Architektur
Das Gebäude selbst gibt als funktionsneutrales Konstrukt nur den Rahmen vor, der individuell ausgefüllt werden kann. Die loftartigen, bis zu 20 Meter tiefen Einheiten sind als Büros, Hotel, für Praxen, soziale Einrichtungen, als Studios und Wohnungen nutzbar. Neben der flexiblen Gebäudestruktur steht „solide" auch für eine qualitätsvolle Architektur, die sich in repräsentativen Fassaden und eleganten Foyers ebenso wie in der sorgfältigen Materialwahl und Detaillierung zeigt.

"Dies ist der erste Bau Europas, der jegliche Nutzungskategorien überwindet, was baurechtlich schwierig, aber typologisch neu ist."

Prof. Dietmar Eberle

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