Alpe Furx, Ferienchalets mit Hauptgebäude
Zwischenwasser, Österreich

Kultur und Ausstellung


Die Ziele

Eine attraktive Anlage für Urlaub, Erholung und Ausflug sollte das Gebiet Alpe Furx, auf 1200 m, aufwerten – mit einem Hauptgebäude, das den früheren Gasthof ersetzt, und zwölf Chalets, die Ruhe und Intimität bieten. Die Bauaufgabe auf dem ansteigenden Gelände erforderte sehr viel Fingerspitzengefühl.

Wissenswertes

Durch die Spannung zwischen lokaler Baukultur in der Materialwahl und moderner Interpretation bietet die neue Alpe Furx einen attraktiven Beitrag zu Wiedererkennungswert und architektonischer Qualität in den Alpen.

Die Umsetzung

Gestalterisch und städtebaulich bildet die neue Alpe Furx ein Ensemble aus Chalets und Hauptgebäude. Der sorgsame Umgang mit dem Boden, die Beziehungen zwischen den Häusern, formale Schönheit und wohnlicher Komfort waren die wesentlichen Prämissen. Entstanden ist eine kleine Siedlung von jeweils vier Häusern in drei Gruppen mit einer naturnahen Wegführung und einem Platz als räumlicher Mitte. Durch Spiegelung und Schichtung variieren die Chalets einen Haustyp je nach Position und Zugänglichkeit.

 

Freier Blick auf Berge und Tal

Das Hauptgebäude öffnet sich mit gerahmten Aussichten in Richtung Rätikon, Alpstein, Rheintal und zur Kapelle – im Winter zur Skipiste. Durch die Positionierung unterhalb der Chalets verdeckt es keine Aussicht; der Blick in die Landschaft bleibt frei. Dagegen ist das Restaurant mit Sonnenterrasse von der Zugangsseite mit Straße und Parkplatz aus gut sichtbar.

Wissenswertes

Urlaub auf der neuen Alpe Furx soll ein bleibendes Erlebnis sein. Die Architektur will dabei den Naturort als Statement ergänzen.

Die Merkmale

Die als zweigeschossige Holzbauten ausgeführten Chalets verankern sich im Hang. Lärchenschindeln fassen den gesamten Baukörper ein. Zusätzlich betont wird die Dachform durch ein Oberlicht, das den Himmel erlebbar macht; ein großes Panoramafenster auf jeder Ebene präsentiert die Landschaft. Innen ist die gesamte Hülle hell in Weißtanne ausgekleidet – als warmer Kontrast zur Außenhaut. Die Möblierung setzt Akzente in schwarz gebeizter Esche und Ahorn.

 

Das Restaurantgebäude zitiert diese Materialität mit Weißtanne innen und einem massiven Betonkern mit schwarzer Spachteltechnik, Ahorn und schwarz gebeizter Esche.

 

Spa in den Chalets, Sonnenterrasse im Hauptgebäude

Die Chalets bieten auf zwei Ebenen ein hochwertiges Raumprogramm. Dazu gehört ein Schlafzimmer, ein großzügiger Wohn-Essbereich mit Küche und Holzofen sowie ein Sauna-Bereich und Freiluft-Holzwanne. Das Hauptgebäude ist mit beiden Ebenen nach Westen zur Öffentlichkeit hin orientiert; Restaurant und Terrasse verfügen über jeweils 120 Sitzplätze.

„Bewusst als eine Szenographie gestaltet, gibt das Filmzentrum mit seiner Expressivität einen attraktiven Hintergrund für das prominent besuchte Filmfestival ab.“

Hugo Herrera Pianno

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