Cœur de Ville
Issy-les-Moulineaux, Frankreich

Die Ziele

Ein neues Stadtviertel schaffen: An der Schnittstelle von zwei unterschiedlichen urbanen Gefügen – großzügig ausgelegte Büroarchitektur der letzten 30 Jahre im Osten, wesentlich älteres Wohngebiet im Westen – sollten beide Ausprägungen städtebaulicher Dichte miteinander verbunden und belebt werden. 

Es ging um die Entwicklung eines qualitativ hochwertigen Viertel, mehr noch: einer Stadtlandschaft mit attraktiver Architektur, die Bezug nimmt zu ihrem Umfeld und selbst zu einem neuen Bezugspunkt wird. 

Wissenswertes

Ohne die Spuren der Geschichte zu verlieren, entsteht hier eine neue Geographie, die die urbane Transparenz des offenen Stadtblocks mit der architektonischen Transparenz der Gebäude verbindet.

Die Umsetzung

Es entstand ein Ensemble aus drei Häuserblöcken, die sich, gleichsam in einer Bewegung, ineinander verschieben. Sie sind durch einen Park voneinander getrennt und miteinander verbunden. Dieser Freiraum stellt als grüne Promenade einen urbanen Übergang zwischen den angrenzenden Stadtgefügen dar und bietet den Einwohnern der Stadt und den Nutzern der Bürogebäude eine großzügig gestaltete Mitte, die Aktivität, Austausch und Rückzug ermöglicht.  
 

Entrée, Marktplatz, Grünfläche: Alles, was ein Stadtviertel belebt
Durch die versetzte Raumanordnung lassen sich die einzelnen Nutzungsmöglichkeiten deutlich, aber auch dynamisch organisieren. Im Ensemble sind unterschiedliche Bereiche definiert: Gebäude A markiert den Eingangsbereich des Viertels, Gebäude B den Bereich des öffentlichen Platzes, Gebäude C begrenzt die großzügige Grünfläche. Aus dem Ensemble ergibt sich ein Rundweg, über den der Standort in seiner Gesamtheit durchquert werden kann.

Die Merkmale

Die kompakten Baukörper verjüngen sich in den höheren Etagen, um die Volumetrie im oberen Teil leichter zu machen. Das Ensemble bietet eine vielschichtige Architektur, die aus Abtreppungen wie Terrassen, hängenden Gärten und nach außen verlagerten Arbeitsräumen entsteht. Um die Identität des Viertels zu unterstreichen, wurde für alle drei Gebäude ein einheitliches Baumaterial gewählt – ein heller Naturstein, der für Issy les Moulineaux typisch ist.   
 

Nachhaltig in der Architektur begründet: Ökonomie und Ökologie
Ökonomie und Ökologie ergänzen sich auf vielfältige Weise. So ermöglicht die kompakte Bauweise eine optimale energetische Leistung. Die Anordnung der neutralen Bereiche zwischen den Fassaden und die Knotenpunkte für die Verkehrswege tragen zu großer Flexibilität, zur einfachen Raumgestaltung und nachhaltigen Nutzung der Gebäude bei. Die inerte Gebäudehülle dient als thermische wie akustische Schutzschicht.

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