IDEEV Biopharma
Paris-Saclay, Frankreich

Ausbildung


Die Ziele

Das Institut Diversité Ecologie et Evolution du Vivant (IDEEV) war bislang auf drei Standorte in Paris verteilt und sollte zusammengelegt werden. Dabei umfasste die Aufgabe nicht nur neue Gebäude, sondern auch Pflanzflächen, welche das Institut für seine Forschungen auf dem Gebiet der Biologie benötigt.

Die Umsetzung

Auf dem Plateau de Saclay südlich von Paris, am Übergang von Stadt und Land, wird ein engmaschiges Gewebe mit "Schuss und Faden" entstehen, ein Ensemble, das über eine ganz eigene Identität verfügt. Ein luftiger zentraler Platz bildet den Übergangsraum zwischen Gebäuden und Gärten.

 

Die Identität einer urbanen Skulptur

Die vier Gebäude gleichen sich in ihrer skulpturalen Form. Zur starken Identität des Ortes tragen zudem die gezackten Silhouetten der Bauten bei. Das zentrale Forschungsgebäude, die Hangars und die Glashäuser bilden eine scharfkantige zusammenhängende Umrisslinie, die aus jeder Blickrichtung anders wirkt. Neben der grafischen Qualität der Dachformen strukturieren die unterschiedlich hohen Stützenreihen aus weißem Beton mit Metallverkleidungen an den Flanken die architektonische Erscheinung des Areals.

Anne Speicher

Mir gefällt besonders, dass die eigentlich einfache Form es vermag, eine solche Vielfalt an Funktionen ganz logisch und selbsterklärend zu vereinen.

Anne Speicher

Die Merkmale

Der erste physische Kontakt mit dem Institut von der Seitenstrasse verbindet Natur und Architektur. Die großzügige Agrarlandschaft im Norden manifestiert ihre Präsenz entlang des Boulevards. So erlebt man beim Eintritt in das Institutsgelände buchstäblich die ökologische Vielfalt und Evolution der Biowissenschaften. Die markante Gestalt der Gebäude erinnert an alte Industrie- und Gewächshausbauten mit dem Rhythmus ihrer Sheddächer. Sie reflektiert einerseits deren ästhetische Zartheit, Leichtigkeit und Transparenz, andererseits erfüllt sie mit den Mitteln neuester Technik die geforderten Energiestandards.

 

Transparenz als sinnliche und soziale Qualität

So hell und leicht wie die Fassade präsentiert sich der Zentralbau in seinem Inneren. Vier begrünte Patios gliedern das Gebäude, so daß beim Durchschreiten ein steter Wechsel zwischen Innen- und Außenraum entsteht. Innerhalb dieser Struktur bilden die Büroräume ein Carrée um einen Hofraum, der durch das aufgeständerte Achsenkreuz der Labors und Forschungseinrichtungen in eben jene vier Patios unterteilt wird. Diese hohe Transparenz fördert die Orientierung und Kommunikation für die 400 Menschen, die dort arbeiten.

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