Moma
Peking, China

Wohnungsbau


Die Ziele

In einem rasant wachsenden Stadtteil von Peking, auf halbem Weg zwischen Innenstadt und Flughafen, sollten im Rahmen eines bestehenden Masterplans – mit vorgegebener Höhe und Platzierung – zwei Wohntürme gestaltet werden. Weitere Vorgaben waren architektonische Qualität und hochwertige Ausstattung sowie – in China zur Bauzeit ein Novum: Energieoptimierung und Nachhaltigkeit. 
 

Die Umsetzung

Trotz enger Zeitvorgaben entstand ein Pionierprojekt für umweltfreundliches, nachhaltiges Bauen in Asien. Bewährte Techniken wie zentrale Lüftungssteuerung und Wärmerückgewinnung kamen erstmals bei einem Großprojekt in Peking zum Einsatz. Zudem wurde Nachhaltigkeit auch im Hinblick auf kulturelle Akzeptanz und Nutzungsflexibilität umgesetzt. 
 

Grüner Kontrast zur städtischen Dichte

Im Rückgriff auf eine chinesische Tradition, die dem Garten Vorrang gegenüber den Gebäuden einräumt, sind die beiden Wohntürme mit trapezförmigem Grundriss in den Randzonen einer großen Parklandschaft platziert. Der Park setzt einen ökologischen Akzent im verdichteten Stadtraum, die pittoresk gestalteten Außenanlagen kontrastieren die geometrische Strenge der Baukörper. 

Die Merkmale

Bei minimalem Energieverbrauch bieten die Gebäude maximalen Komfort. Dank einer Aktivdecke zu Heiz- und Kühlzwecken sowie der kontrollierten Lüftung ist eine kontinuierliche Frischluftzufuhr bei gleichbleibenden Raumtemperaturen und Feuchtigkeitsgraden gewährleistet. Je nach Fassadenorientierung sorgen unterschiedlich abgeschrägte Fensterlaibungen für optimale Belichtung der Appartements.

Bei der Ausstattung der 208 weitläufigen 4- bis 5½- Zimmer-Wohnungen wurde größter Wert auf Material und Detaillierungsgrad gelegt. Eine ausgeklügelte Grundrissanlage erlaubt hohe Nutzungsflexibilität und viel Spielraum bei der Möblierung. 


Markante Fassade mit chinesischem Akzent


Auch die Fassadengestaltung zeigt regionale Einflüsse. So erweist sich das schachbrettartige Muster der mit schwarzer und weißer Farbe unterlegten Glaspaneele als Reminiszenz an das chinesische Ying-und-Yang-Prinzip. Einen weiteren Farbakzent setzen rote Kupfereinfassungen der Fenster. Die Materialwahl hat auch pragmatische Gründe: Glas und Kupfer waren zur Bauzeit in China vergleichsweise preiswerte Rohstoffe. 
 

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